Organisationen brauchen Software

Für Firmen, Verwaltungen, Institutionen, Clubs, etc. ist Software unternehmenskritisch.

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Produkte und Services

Bereitstellung von nützlichen und cleveren Produkten und Services für sich selbst, für Kunden und Partner

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Performance

Steigerung der eigenen Produktivität und Qualität sowie derjenigen von Kunden und Partnern

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Governace & Compliance

Sicherstellung von definierter Verantwortung und kontrollierter Machausübung, Transparenz, Nachvollziehbarkei, etc.

Software-Projekte laufen zu oft aus dem Ruder

In den meisten Digitalisierungsprojekten sind folgende Mängel und Auswirkungen zu beobachten:

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Implizites* Fachwissen und Prozessverständnis

Führen zu:

– Falschen Annahmen

– Unterschätzen der Komplexität

– Lösen der falschen Probleme

– Nicht akzeptierten Lösungen

* undokumentiert, nur wenigen bekannt

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Unterschätzte Komplexität

Bewirkt:

– Illusorische Erwartungen

– Zu tiefe Aufwandschätzungen

– Unrealistische Zeitpläne

– Massive Mehrkosten oder Projektstopp

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Abweichende Vorstellungen und Ziele

Verursachen:

– Verwirrung im Projektteam

– Behindernde Kompromisse

– Ineffizienz

– Frustration

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Methodische Schwächen und fehlende digitale Tools

Sind verantwortlich für:

– Mangelnde Klarheit und Übersicht

– Vorschnelle oder falsche Lösungen

– Ineffizienz

– Schlechte Qualität

Siehe auch Hauptseite.

Agile Software-Entwicklung

Der heute dominierende, agile Ansatz beginnt eine Digitalisierung praktisch sofort mit Software-Entwicklung. Weder der Kunde noch der Software-Partner haben ein tiefes Verständnis für die Abläufe und die Komplexität der bisherigen Prozesse, da diese kaum oder nur oberflächlich dokumentiert sind.

Zeitachse mit vier Kasten: e-Bike, e-Motorroller, dreirädriger e-Motorroller mit Flugzeugnase, e-Frachtflugzeug

Abb. 1 — Evolution eines agil entwickelten Produkts. Die bestehenden, vorwiegend manuellen Prozesse und Werkzeuge werden nicht systematisch studiert und verstanden. Stattdessen werden von Beginn weg Software-Anforderungen abgefragt und iterativ in Software umgesetzt. Was nicht in Software gegossen wird, ist ausserhalb des Projektumfangs—aber eigentlich nicht weniger wichtig.
(Das Diagramm zeigt der Übersichtlichkeit halber nur ausgewählte Releases)

Agile Entwicklung setzt Software als extrem teures Kommunikationsmittel zwischen Fach- und Technologiespezialisten ein. Und endet zu oft mit den oben beschriebenen, massiven Problemen.

Wir müssen Digitalisierungen radikal anders angehen.

Das modellbasierte Vorgehen von brand name

Wir haben uns bei erfolgreichen Industrien abgeschaut, wie Produkte mithilfe von digitalen Modellen erarbeitet, getestet und direkt verbessert werden können, ohne dass bereits Betonfundamente gegossen, Stahlteile geschweisst oder teure Textilien zerschnitten werden müssen.

Zeitachse mit fünf Kasten: Ist-Modell, Anforderungen, Zielbild, Soll-Modell, e-Frachtflugzeug

Abb. 2 — Das Vorgehen erarbeitet zu Beginn zuerst ein abgestimmtes Modell der bestehenden Prozesse, später ein Modell der zukünftigen Prozesse und deren Automation. Die eigentliche digitale Transformation ist der Übergang von Ist zu Soll, der organisatorisch von aktivem Change-Management begleitet wird. Software und Organisation werden iterativ «entwickelt».
(Bilder erstellt mithilfe von Google Gemini, ©2026)

Mithilfe modernster digitaler Tools erarbeiten wir konzeptionelle Modelle und validieren sie mit allen relevanten Stakeholders — bevor Software-Plattformen und -Partner ausgewählt oder die Umsetzung gestartet wird.

Dadurch erreichen wir in der Organisation Folgendes:

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Tiefes Verständnis

Effizient und präzise verstehen, was die Organisation heute tut

(«Wie arbeiten wir heute? Warum?»)

Das gewonnene Wissen wird nachaltig dokumentiert

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Abgestimmtes Zielbild

Ausgehend von Strategie und Zielen ein breit akzeptiertes Zielbild für morgen erstellen

(«Wie wollen wir in zwei Jahren digital unterstützt und automatisiert arbeiten?»)

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End-to-End-Prozesse

Die Fachprozesse stehen im Zentrum und werden von Ende zu Ende durchgedacht

(z.B. von der Anfrage eines Kunden über Lieferung und Rechnung bis zur Garantieleistung)

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Validiertes Prozess-Design

Bedarf nach fachlichen und technischen Prototypen gezielt erkennen, diese bauen und validieren.

Daraus resultieren Risikominimierung und Effizienz.

Diese Ergebnisse werden überwiegend mit den Fachexperten und dem Management erarbeitet, aber regelmässig von Software- und anderen Technologie-Architekten unterstützt und hinterfragt (Machbarkeit, Kosten).

Dazu verwendet eine standardisierte Prozess- und Fachsprache, die auch die Grundlage für die Modelle bildet.

Selbstverständlich ist der Ansatz iterativ und kann bei Bedarf Erkenntnisse aus späteren Phasen vorne wieder einspeisen.

Konzeptionelle Modelle

Ein konzeptionelles Modell ist eine Erklärung — meist eine stark vereinfachte —, wie etwas funktioniert oder aufgebaut ist. Konzeptionelle Modelle müssen weder vollständig noch besonders genau sein ... solange sie nützlich sind. Sie ermöglichen es dem Leser, etwas Bestimmtes zu verstehen und selbständig korrekte Überlegen zu dem modellierten Gegenstand anzustellen 1.

Beispiel Wasserkreislauf

Ein gutes Beispiel ist das Verdunstungs-Niederschlagsmodell für das Wetter.

Verdunstungs-Niederschlagsmodell für das Wetter

Abb. 3 — Wasserkreislauf des Wetter- und Klimasystems (Quelle: klimafakten.de ↗). In der Realität sind die gezeigten Vorgänge viel komplexer und laufen etwas anders ab. Doch für die Kommunikation und das Verständnis des Wasserzyklus ist das Modell oben extrem hilfreich. Unter anderem sind alle relevanten Begriffe eingeführt und an den richtigen Stellen verortet.

Beispiel Bauen

Ein weiteres Beispiel sind Pläne, die für den Bau eines Gebäudes oder einer Maschine angefertigt werden. Pläne sind konzeptionelle Modelle des zukünftigen Produkts und damit ein sehr präzises Kommunikationsmittel. Sie werden mit allen Betroffenen erarbeitet, diskutiert, angepasst und wieder diskutiert — lange bevor ein Bauunternehmer verpflichtet wird, oder ein Bagger auffährt. Aussergewöhnliche konstruktive Details werden mit Fachleuten validiert, denn sie können grossen Einfluss auf das Gesamtkonzept und die Kosten haben. Wenn alle Beteiligten das Konzept akzeptieren, werden Partner gesucht und die Umsetzung im Detail geplant.

Grundriss einer Wohnung

Abb. 4 — Zweidimensionaler Grundriss einer Wohnung. Die graphische «Sprache» ist weltweit praktisch einheitlich und verursacht kaum Missverständnisse. Bauzeichner absolvieren eine Lehre von vier Jahren, um sie zu beherrschen. Die Pläne (engl. blueprints) sind eine essenzielle Grundlage für verbindliche Aufwandberechnungen und Ausführungsverträge sowie für die Abnahme.

Ergänzende Abmessungen für die dritte Dimension sowie Informationen zu Lichtverhältnissen und Materialeigenschaften ermöglichen die Generierung von realitätsnahen Ansichten.

3D-Rendering einer Wohnung

Abb. 5 — Realitätsnahes Rendering einer zukünftigen Wohnung. Auch hinter dieser Ansicht steht ein konzeptionelles Modell, wenn auch ein extrem detailliertes, das Lichtquellen und -intensitäten sowie alle notwendigen Parameter für die Visualisierung von Materialien und Texturen enthält. Die Visualisierung entspricht nicht dem Grundriss von Abb. 4. (Quelle: EasyRender)

Damit können z.B. Kunden wirksam überprüfen, ob die Wohnung ihren Vorstellungen entspricht. Inklusive Möblierung und Innendekoration, falls gewünscht. Nichts ist frustrierender und verschwenderischer, als Kunden die falsch bestellt haben, weil sie von einem unklaren oder falschen Bild ausgegangen sind. Die Kunden sind unzufrieden, auch wenn die Lieferanten beteuern, genau die Spezifikation umgesetzt zu haben.

Alle Industrien, die heute über mächtige digitale Werkzeuge und digitalisierte (d.h. automatisierte) Prozesse verfügen, entwickeln, planen und verifizieren auf der Basis von konzeptionellen Modellen.

Organisationen und ihre End-to-End-Prozesse

überträgt diesen erfolgreichen Ansatz auf die Digitalisierung von Organisationen, deren Fachgebiete und Prozesse:
Wir erstellen digitale «Pläne» der zukünftigen Lösung als präzises Kommunikationsmittel, bevor Software im Detail geplant und entwickelt wird.

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Grafisch und Textuell

Die konzeptionellen Modelle werden vorwiegend
grafisch dargestellt jedoch in
textueller Form abgelegt.

Das macht sie für
Versionierung, Tools und KI zugänglich.

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Strukturiert und Präzise

Die digitalen Tools ermöglichen gezielte Navigation und inhaltliches Zooming.

Die Inhalte variieren ganz bewusst in ihrer Genauigkeit, sind aber jederzeit strukturell konsistent.

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Offen und Transparent

Die Modelle verwenden dokumentierte Notationen und sind semantisch stark.

Sie werden typischerweise
mit der ganzen Organisation geteilt.

Unsere konzeptionellen Modelle sind eine verlässliche, Software-unabhängige Beschreibung der Prozesse, des Fachwissens und der Fachregeln der Organisation.

So sieht erstklassiges, nachhaltiges Wissensmanagement aus!

Double Diamond

Der -Ansatz stützt sich auf den Double Diamond des British Design Council und stellt damit sicher, dass das wahre Problem erkannt und mit der besten Lösung adressiert wird 2.

Double Diamond Vorgehen

Abb. 5 — «Double Diamond» des Design Thinking.
Im d-puzzle-Vorgehen liefert «Entwickeln» erst das Lösungskonzept (das konzeptionelle Soll-Modell), nicht die Software oder die bereits adaptierte Organisation. Zur Risikominimierung ist das Lösungskonzept zu diesem Zeitpunkt bereits mit technischen und organisatorischen Proof-of-Concept-Prototypen untermauert.

Der Double Diamond ist übrigens auch ein konzeptionelles Modell.

Grundlage

Der Ansatz von basiert auf dem Semantic Eye Framework ↗.

Nach reichts zeigende Hand (Manicule)

Wie planst Du Eure Digitalisierung?

Haben wir Dein Interesse geweckt?
Nimm Kontakt mit uns auf!

1 Don Norman, 2012, The Design of Everyday Things, Kap. 1
2 Don Norman, 2012, The Design of Everyday Things, Kap. 6